23 Mai 2023

Berset fordert besseren Schutz der Zivilbevölkerung vor Konflikten

BundesprĂ€sident Alain Berset hat vor den dramatischen Folgen bewaffneter Konflikte fĂŒr die Zivilbevölkerung gewarnt. Vor einem Treffen des Uno-Sicherheitsrats in New York sprach er am Dienstag gegenĂŒber Medienvertretern von aktuell ĂŒber 100 solcher Konflikte weltweit.

Der Schweizer Aussenminister wies darauf hin, dass der russische Angriffskrieg in der Ukraine fast die HĂ€lfte aller zivilen TodesfĂ€lle, die in letzter Zeit weltweit registriert wurden, gefordert habe. „Das ist absolut nicht zu tolerieren“, sagte Berset vor einem Treffen des Uno-Sicherheitsrates.

Die Schweiz, die das Gremium diesen Monat prÀsidiert, legt den Schwerpunkt der Debatte auf die Verbesserung der ErnÀhrungssicherheit in Konfliktgebieten. Mehr als 200 Millionen Menschen leiden unter akutem Hunger, 70 Prozent von ihnen in Kriegsgebieten.

Laut Berset soll die Debatte dem Uno-Sicherheitsrat zeigen, was dieser unternehmen kann, um den Schutz der Zivilbevölkerung weiter zu stĂ€rken. „Wir haben alle Instrumente und Resolutionen“, sagte Berset vor den Medienvertretern.

(text:sda/bild:sda)