15 Dezember 2023

Berner Regierung hat sich gegen ├ľV-Sparmassnahmen des Bundes eingesetzt

Der Bundesrat hat angek├╝ndigt, dass er beim Regionalen Personenverkehr (RPV) ab 2024 sparen will. Die bereits eingeplanten Ausgaben sollen nach dem Bundesrat ab 2024 um 2 Prozent gek├╝rzt werden. Das bedeutet, dass f├╝r die Finanzierung des RPV f├╝r 2024 92 Millionen Franken (7.8 Prozent) weniger zur Verf├╝gung stehen als 2023. Das f├╝hrt entweder zu Mehrkosten beim Kanton, zu einem Abbau des Angebots, zu schlechteren Verg├╝tungen/ Arbeitsbedingungen des Personals und/oder zu Tariferh├Âhungen. Der Kanton Bern w├Ąre im 2024 mit einem um rund 8 Millionen Franken reduzierten Bundesbeitrag f├╝r den Regionalverkehr betroffen. Hinsichtlich dieser Umst├Ąnde hat der Berner Grossrat der Gr├╝nen Jan Remund w├Ąhrend der Wintersession eine Anfrage an den Regierungsrat gestellt. In dieser wollte er in Erfahrung bringen, wie die Berner Regierung mit dieser eingeplanten K├╝rzung umgehen will. Der Regierungsrat schreibt in seiner Antwort, dass er sich ├╝ber die Konferenz der kantonalen Direktoren des ├Âffentlichen Verkehrs eingesetzt hat, dass die vorgeschriebene Mitfinanzierung des Regionalverkehrs durch den Bund m├Âglich ist. Derzeit bestehen gute Aussichten, dass die n├Âtigen Mittel des Bundes gesprochen werden, heisst es in der Antwort weiter. Diese Antwort stimmt auch den Gesch├Ąftsf├╝hrer des Thuner Busunternehmens STI, Erich Seiler, zuversichtlich. Eine weitere K├╝rzung um 2 Prozent w├╝rde das Unternehmen vor grosse Herausforderungen stellen, wie er zu Radio BeO sagt. Der definitive Entscheid ├╝ber das Regionalverkehrsbudget wird voraussichtlich n├Ąchste Woche gef├Ąllt.

(text:ola/bild:zvg-stibusag)