20 Januar 2023

Berner Integrationsdirektion: Es warten grosse Herausforderungen

Die Arbeiten der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) des Kantons Bern waren im vergangenen Jahr durch die Aufgaben f├╝r die Unterbringung der gefl├╝chteten Menschen aus der Ukraine und der Aufnahme der vielen Menschen aus dem regul├Ąren Asylwesen gepr├Ągt.

┬źWir stehen vor einer Situation, die den Kanton Bern, respektive die ganze Schweiz vor sehr grosse Herausforderungen stellt┬╗, sagte Regierungsrat Pierre Alain Schnegg an der Jahresmedienkonferenz seiner Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI). Das Thema ┬źIntegration┬╗ ist ein Leitmotiv der kommenden Jahre. Zurzeit hat der Kanton Bern rund 7’500 Personen mit Schutzstatus S untergebracht und rund 6700 Personen aus dem regul├Ąren Asylwesen sind in seiner Zust├Ąndigkeit. Von den Personen, die aus der Ukraine gefl├╝chtet sind, leben bereits 4’500 in eigenen Wohnungen, rund 2’000 bei Gastfamilien und rund 1000 in Kollektivunterk├╝nften. Nun sei der Bund gefordert, f├╝r Personen mit Schutzstatus S eine praxistaugliche L├Âsung vorzuschlagen, denn es werde Personen geben, die nicht in die Ukraine zur├╝ckkehren werden.

(text:sda&chl/bild:unsplash)