Berner Bauernverband fordert höheren Milchpreis
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(02:56)
Der Berner Bauern Verband fordert die Branchenverantwortlichen, Händler und Detailhändler auf, die Produzentenpreise sowie die Übernahmebedingungen bei sämtlichen landwirtschaftlichen Produkten rasch an die ausserordentliche Lage anzupassen. Besonders unverständlich sei, dass auf dem Milchmarkt weiterhin an den im Frühling festgelegten Richtpreisen festgehalten werde, obwohl sich die Landwirtschaft heute in einer damals nicht vorhersehbaren Notsituation befinde.
Diesen Frühling wurde der Milchpreis um 4 Rappen gesenkt, erklärt Ernst Wandfluh, Vorstandsmitglied des Berner Bauernverbands und SVP-Nationalrat aus Kandergrund. Nun müsse der Milchpreis um mindestens 10 Rappen erhöht werden. Andernfalls stünden die Bäuerinnen und Bauern vor der Entscheidung, entweder teures Futter einzukaufen oder ihre Kühe zu schlachten. Wenn sie sich entscheiden, die Tiere zu schlachten, gibt es laut Ernst Wandfluh in den nächsten Jahren zu wenig Kühe für die Milchproduktion.
(text:ath+pd/bild:unsplash)