15 April 2021

SC Bern im Aufwind

Der Schlittschuhclub Bern gibt sich mit dem Erfolg in den Pre-Playoffs ĂĽber den HC Davos nicht zufrieden. Die Berner bringen auch den EV Zug in Unruhe.

Auf das 2:4 vom Dienstag in Zug folgte aus Berner Sicht ein 6:2 in der heimischen Arena. Bern gewann diese Partie nicht glĂĽckhaft oder unverdient. Bern spielte solid und war gut. Und der EV Zug war nicht gut. Von den Innerschweizern kam in diesem zweiten Spiel viel zu wenig. Captain Raphael Diaz fehlte enorm.

Bern dominierte von Anfang an. Zwar glich Zug durch Dario Simion nach zehn Minuten zum 1:1 aus, allerdings entsprang dieser Treffer im Prinzip aus der ersten gefährlichen Abschlusschance der Gäste. Bern liess sich von diesem Ausgleichstreffer nicht beirren, sondern ging schon vor der ersten Pause dank Goals von Jesper Olofsson und Ramon Untersander innerhalb von 152 Sekunden 3:1 in Führung.

Zug erwies sich zu keiner Reaktion mehr in der Lage. André Heim gelang in Überzahl das 4:1 schon in der 27. Minute. Danach fielen die Zuger Schlüsselspieler fast nur noch negativ auf. Jan Kovar und Justin Abdelkader leisteten sich Undiszipliniertheiten. Für Abdelkader ging die Partie vor der zweiten Pause zu Ende (Restausschluss). Und Jan Kovar droht im Nachgang noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines noch ungeahndeten Fouls (Slew Footing) im ersten Abschnitt.

Schon den Playoff-Final 2019 verlor Zug gegen Bern nach einem Sieg in Spiel 1. Die Berner steigerten sich zuletzt insbesondere in der Offensive. In vier der letzten acht Partien gelangen Bern in einem Abschnitt drei Tore.

(text:sda/bild:sda)