2 Januar 2022

Bergbahnen GraubĂŒnden: Saisonstart fast auf Vorkrisen-Niveau

Die Bergbahnen im Kanton GraubĂŒnden haben nach eigenen Angaben einen Saisonstart hinter sich, der beinahe auf dem Niveau von vor der Pandemie liegt. In der Pandemie bewĂ€hre sich die Strategie der kontrollierten Öffnung, schrieb Bergbahnen GraubĂŒnden. Knapp 29 Prozent mehr GĂ€ste als im Vorjahr und rund 23 Prozent mehr als im FĂŒnf-Jahresschnitt verzeichnete der Verband gemĂ€ss seinem Monitor, der 90 Prozent des Verkehrsertrags im Kanton erfasst. Die TransportumsĂ€tze waren knapp 28 Prozent höher als im Vorjahr und 18,3 Prozent höher als im FĂŒnf-Jahres-Durchschnitt. In die am Sonntag veröffentlichten Zahlen einbezogen wurde der Zeitraum von Saisonbeginn bis 31. Dezember. Auch die UmsĂ€tze in den Restaurants hĂ€tten sich positiv entwickelt, schrieb der Verband. Allerdings waren die Pistenrestaurants vor einem Jahr wegen der Pandemie bis auf Take aways geschlossen. In der Gastronomie sei bei den GĂ€sten erfreulicherweise ein gewisser Nachholbedarf zu verzeichnen, merkten Bergbahnen GraubĂŒnden an. Die guten Zahlen stammen laut Mitteilung vor allem von vor Weihnachten, als sehr gute Bedingungen herrschten. Ausgewirkt hĂ€tten sich auch die in einigen Kantonen vorgezogenen Schulferien und die Möglichkeit, am Ferienort im Homeoffice zu arbeiten. Über die Festtage selbst seien die Zahlen durchschnittlich gewesen. Die Bergbahnen GraubĂŒnden pochen angesichts der Pandemie auf eine Strategie, die sich nicht alleine von den Fallzahlen leiten lasse, sondern sich in erster Linie auf die Auslastung der Intensivpflege-PlĂ€tze in den SpitĂ€lern stĂŒtze. Zurzeit werden wegen der Omikron-Variante des Virus hohe Fallzahlen erwartet. In der Schweiz könnte nach Ansicht des Taskforce-Experten Richard Neher innert weniger Wochen die halbe Bevölkerung an Covid-19 erkranken. 30’000 FĂ€lle pro Tag seien im Januar „denkbar“, wie Neher im Interview mit der „SonntagsZeitung“ sagte.

(text&bild:sda)