3 Oktober 2023

Bergbahnen Adelboden-Lenk: Betriebsstart geglĂĽckt

Anfang Oktober hat die Bergbahnen Adelboden-Lenk AG das operative Geschäft aufgenommen. Während den letzten Monaten und Wochen wurden bereits einige Grundlagen
geschaffen. Die neue Betriebsgesellschaft bietet die Chance, Prozesse neu zu denken und Strukturen zu ĂĽberarbeiten.

Seit dem 1. Oktober haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bergbahnen Adelboden AG sowie der Genossenschaft Lenk Bergbahnen eine neue Arbeitgeberin – die Bergbahnen Adelboden-Lenk AG (BAL AG). Die gemeinsam gegründete Betriebsgesellschaft hat die operativen Geschäftstätigkeiten offiziell aufgenommen. Damit der Betrieb des Kerngeschäfts reibungslos weiterlaufen kann, wurden in den letzten Wochen viele Vorarbeiten – insbesondere in den Bereichen IT, Finanzen, Marketing und Verkauf sowie Human Ressources Management – geleistet. Der Start sei geglückt, sagt Nicolas Vauclair, CEO der Bergbahnen Adelboden-Lenk AG, gegenüber Radio BeO, die BAL AG habe ein erfolgreiches Wochenende hinter sich.

Mit dem Start der neuen Gesellschaft wird in den kommenden Wochen weiterhin laufend an den Strukturen gearbeitet, es werden Verbesserungsmöglichkeiten analysiert sowie neue Prozesse innerhalb der BAL AG definiert und eingeführt. «Es gibt noch viel zu tun, wir stehen erst am Anfang», erklärt Vauclair, CEO der Bergbahnen Adelboden-Lenk AG, und ergänzt: «In den nächsten Wochen hat die Sicherstellung der gewohnten Aufnahme des Winterbetriebs Priorität». Vauclair ist es wichtig, dass auch bei der neuen Gesellschaft der Gast im Fokus allen Handelns steht. «Über den Berg gibt es zwar kein Konkurrenzdenken mehr, dennoch ist es mir ein Anliegen, dass wir auch weiterhin die Qualität unseres Angebots und unserer Dienstleistungen hochhalten bzw. erhöhen».

Trotzdem seien die Vorteile der neuen Gesellschaft klar, so Vauclair: «Die BAL AG wird dank gemeinsamer Kasse aus einer Hand Angebote entwickeln, das gemeinsame Gebiet effizient bewirtschaften können und ist mit den vielseitigen Angeboten vom Chuenisbärgli bis zum Betelberg um eine hohe Kundenzufriedenheit bemüht». Die BAL AG als neues, grösseres Konstrukt werde auch den Herausforderungen wie Klimawandel, Kostendruck, zunehmende Regulierung, sowie den ändernden Gästebedürfnissen und dem Fachkräftemangel besser begegnen können. Als CEO wünscht Nicolas Vauclair dem Unternehmen, «dass es uns gelingt, in den nächsten Jahren aus zwei starken Unternehmen, eine neue, noch stärkere Einheit zu bilden».

(text:pd,csc/bild:zvg/bal ag)