3 Februar 2022

BEKB steigert Ergebnisse und erhöht die Dividende

Die Berner Kantonalbank (BEKB) ist im GeschÀftsjahr 2021 weiter gewachsen und hat mehr verdient. Die AktionÀrinnen und AktionÀre sollen eine zum Vorjahr deutlich höhere Dividende erhalten.

Der GeschÀftsertrag nahm um 12 Prozent auf 463,5 Millionen Franken zu, wie die BEKB am Donnerstag mitteilte. Dabei kletterte der Netto-Erfolg im wichtigsten GeschÀftszweig, dem ZinsgeschÀft, um 13 Prozent auf 303,9 Millionen Franken.

Der Grund fĂŒr das deutliche Plus hier war einerseits das Wachstum im HypothekargeschĂ€ft, das um 5,1 Prozent auf 24,7 Milliarden Franken anzog. Andererseits hatten im Vorjahr Wertberichtigungen aufs die Ergebnisentwicklung gedrĂŒckt.

Gut lief es der BEKB auch im Kommissions- und DienstleistungsgeschÀft, wo der der Erfolg um 6,9 Prozent auf 112,3 Millionen Franken anzog. Und im vergleichsweise kleinen HandelsgeschÀft wuchs der Erfolg gar um 19 Prozent auf 24,9 Millionen Franken.

Nach Abzug des nur leicht gestiegenen GeschÀftsaufwands von 238,6 Millionen Franken (VJ 237,2 Millionen) verblieb in der Rechnung ein GeschÀftserfolg in Höhe von 178,6 Millionen Franken nach zuvor 112,7 Millionen Franken. Der Reingewinn stieg um 4,4 Prozent auf 154,9 Millionen Franken.

Die AktionĂ€re sollen von der guten GeschĂ€ftsentwicklung profitieren. Der Verwaltungsrat schlĂ€gt eine Erhöhung der Dividende um 40 Rappen auf 9,20 Franken je Aktie vor. Damit belaufe sich die Dividendenrendite auf 4,2 Prozent und die AusschĂŒttungsquote auf erneut 55 Prozent. Die Kantonalbank will jeweils zwischen 50 und 70 Prozent des Gewinns ausschĂŒtten.

Im laufenden Jahr will die BEKB den mit der Lancierung der Strategie 2025 eingeschlagene Weg fortsetzen. Dabei werde man den Fokus weiterhin auf die Kundenbetreuung und das Kostenmanagement legen, heisst es. FĂŒr das Gesamtjahr 2022 rechnet die BEKB mit einem Ergebnis im Rahmen des letztjĂ€hrigen.

(text:sda/bild:beo)