9 April 2026

Beat Jans will bei Bekämpfung des Drogenhandels von Belgien lernen

Bundesrat Beat Jans will die organisierte Kriminalität in der Schweiz besser bekämpfen. Dafür tauschte er sich bei einer zweitägigen Reise mit den belgischen Behörden aus. Ein Schwerpunkt war der Besuch des Antwerpener Hafens und die Bekämpfung der Drogenkriminalität.

Belgien habe Massnahmen ergriffen, um den Drogenhandel zurückzudrängen, sagte der Justiz- und Polizeiminister am Donnerstag auf dem Gelände des Antwerpener Hafens vor Schweizer Journalisten. Die Händler würden deshalb auf periphere Häfen ausweichen. Einer dieser Häfen könnte Basel sein, sagte Jans. Deshalb müssten Massnahmen ergriffen werden.

Eine Massnahme könnte die Teilnahme der Schweiz an der Europäischen Hafenallianz sein. Diese wurde im Januar 2024 ins Leben gerufen und bringt Private und Behörden zusammen. Insgesamt zähle sie rund 200 Mitglieder, darunter etwa 50 Häfen.

Eine Teilnahme der Schweiz wäre ein „wichtiger Baustein“, sagte Jans und zählte drei Gründe auf. Erstens würde der Informationsaustausch gestärkt werden. Zweitens könnten sich die teilnehmenden Mitglieder über bewährte Verfahren austauschen. Als dritten Grund führte er einheitliche Standards an, die auch für private Akteure gelten würden.

(text:sda/bild:keystone)