7 Februar 2024

Baugesuch f├╝r erste Etappe der ESP Thun Nord ist eingereicht

Die Entwicklung des Baufeldes B5 auf dem Areal des ESP Thun Nord schreitet weiter voran. Die Entwicklungspartnerin der Stadt Thun, die Halter AG, reichte Anfang Jahr das Baugesuch f├╝r den neuen Forschungsstandort der Empa auf dem Baufeld B5 ein. Damit r├╝ckt die Realisierung des neuen EmpaStandortes n├Ąher. Dort wird die Empa nebst der bisherigen T├Ątigkeit im Bereich der Nanotechnologie das neue Fachgebiet additive Fertigung (3DDruck) aufbauen. Zudem ist mittelfristig die Installation eines Innovations und Gr├╝nderzentrums f├╝r Startups geplant. Die Stadt Thun geht davon aus, dass bis Ende 2024 die Baubewilligung vorliegt und danach der Spatenstich erfolgen kann. Der Umzug der Empa ist f├╝r das Jahr 2027 vorgesehen. Trotz zwischenzeitlicher Verz├Âgerung aufgrund der CovidPandemie und der negativen Entwicklung vieler Einflussfaktoren kann der revidierte Terminplan voraussichtlich eingehalten werden.

Auf dem Areal des ESP Thun Nord entsteht langfristig ein neuer Stadtteil von Thun. Nebst dem ersten konkreten Projekt auf dem Baufeld B5 kommt auch der k├╝nftigen SBahnhaltestelle ┬źThun
Nord┬╗ eine grosse Bedeutung zu. Zusammen mit den ├╝brigen Verkehrsarten entsteht rund um die neue SBahnhaltestelle eine Verkehrsdrehscheibe f├╝r Pendlerinnen und Pendler. Das langfristige Potenzial des Areals ESP Thun Nord beinhaltet rund 6’500 Arbeitspl├Ątze. Die k├╝nftig zur Verf├╝gung stehenden Konversionsfl├Ąchen sollen schrittweise zur Entwicklung kommen und werden der
Transformation von Armee und armeenaher Nutzung in eine zivile Nutzung zugef├╝hrt.


Die Finanzierung des Vorhabens ist noch nicht gesichert. Parallel zum Baugesuch arbeiten die Stadt Thun und die Halter AG an der Ausgestaltung der Tr├Ągerschaft und der Finanzierung f├╝r den
┬źB5 Campus┬╗. Die Gespr├Ąche sollen im Verlaufe dieses Jahres abgeschlossen werden.

(text:pd/bild:zvg-stadtthun)