Bahnhofentwicklung Grosshöchstetten wird diskutiert
Die öffentliche Mitwirkung zum Bahnhofareal fand vom 13. Januar bis 8. Februar 2026 statt. Der Gemeinderat zeigt sich erfreut über die rege Beteiligung dank der zusätzlichen niederschwelligen digitalen Teilnahmemöglichkeit.
Insgesamt gingen 46 Rückmeldungen ein. Die geplante Aufwertung wird mehrheitlich positiv beurteilt. Gewünscht sind insbesondere zusätzliche Sitzgelegenheiten, ökologische Massnahmen, Verpflegungsangebote sowie überdachte und gut beleuchtete, teilweise beheizte Wartebereiche. Auch hindernisfreie Zugänge und gedeckte Veloabstellplätze stossen auf Zustimmung. Rund zwei Drittel der Teilnehmenden sehen ihre Erwartungen erfüllt.
Als wichtige Anliegen wurden zudem eine sichere Verkehrsführung, Temporeduktionen sowie eine bessere Abstimmung mit der Kantonsstrasse genannt, speziell wegen des als kritisch wahrgenommenen Bahnübergangs. Ebenso wurden Verbesserungen bei Fahrplan und Anschlüssen angeregt. Diese Themen liegen in der Zuständigkeit von Kanton und BLS und wurden weitergeleitet.
Kontrovers beurteilt werden das Shared-Mobility-Angebot, die Verlagerung der Parkplätze sowie der geplante Schräglift. Einzelne hinterfragen zudem grundsätzlich den Bedarf und die Kosten der Umgestaltung.
Das Zielbild für die Etappe 2035+ wird von rund 70 % unterstützt. Positiv bewertet werden der Zugang von der Niesenstrasse und eine mögliche Unterführung, wobei auch hier Kosten und Umsetzbarkeit teilweise kritisch gesehen werden. Die Rückmeldungen fallen aufgrund des langen Planungshorizonts weniger detailliert aus.
Die Ergebnisse wurden in einem Kurzbericht zur Mitwirkung zusammengefasst, welcher auf der Website der Gemeinde heruntergeladen werden kann. Bis Mitte 2026 erfolgt nun die Erarbeitung des Vorprojekts. Die Eingaben aus der Mitwirkung werden im Rahmen der Vorprojektbearbeitung geprüft.
(text:pd,jkä/bild:pd website grosshöchstetten)