25 Juli 2022

Auto im Vierwaldst├Ąttersee noch nicht geortet

Polizeitaucher haben das am Sonntag von der Axenstrasse in den Vierwaldst├Ąttersee gest├╝rzte Auto bis Montag nicht orten k├Ânnen, weil der See dort sehr tief ist. Die Suche wurde unterbrochen, am Dienstag soll sie mit Hilfe von Z├╝rcher Spezialisten fortgesetzt werden.
Der Einsatz k├Ânne mehrere Tage andauern, teilte die Schwyzer Kantonspolizei am Montag mit.
Das Auto, das am Sonntagmittag von Fl├╝elen UR in Richtung Brunnen SZ unterwegs war, fuhr beim Wolfssprung aus unbekannten Gr├╝nden auf der rechten Strassenseite gegen den Felsen. Es schleuderte ├╝ber die Strasse, durchschlug das Gel├Ąnder, st├╝rzte aus einer H├Âhe von 45 Metern in den Vierwaldst├Ąttersee und versank.
Die Axenstrasse f├╝hrt beim Wolfssprung durch einen senkrecht abfallenden Felsen. Der See ist deswegen auch in Ufern├Ąhe sehr tief, nach Polizeiangaben bis zu 180 Meter. Die Polizeitaucher stiegen laut Polizeisprecher Florian Grossmann bis auf 40 Meter ab – in mehreren Tauchg├Ąngen.
F├╝r die weiteren Suchaktionen kl├Ąrt die Kantonspolizei Schwyz deswegen den Einsatz von speziellen Ger├Ątschaften wie Tauchroboter oder -sonden ab. Sie sei dabei auf die Kollegen von anderen Korps angewiesen, sagte Grossmann gegen├╝ber dem Regionaljournal Zentralschweiz von Radio SRF1. Diese Eins├Ątze ben├Âtigten eine umfassende Planung.
Das Fahrzeug und Personen in dieser Tiefe zu orten, stelle auch f├╝r die Spezialisten der Kantonspolizei Z├╝rich eine besondere Herausforderung dar, heisst es weiter. Zusammen mit der Seepolizei der Kantonspolizei Schwyz w├╝rden diese am Dienstagmorgen den Seegrund absuchen.
Die Ermittlungen zum gesunkenen Fahrzeug und zu betroffenen Personen seien noch nicht abgeschlossen, heisst es weiter. Fest stehe inzwischen, dass das Auto im Kanton Z├╝rich eingel├Âst sei.

(text:sda&aw/bild:Keystone-SDA)