28 Mai 2026

Aus für regionale Schwimmhalle in Heimberg

Die Genossenschaft Sportzentrum Heimberg (SZH) sowie die beteiligten Gemeinden haben beschlossen, das Projekt einer regionalen Schwimmhalle in Heimberg nicht weiterzuverfolgen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid sind insbesondere die hohen Investitionskosten sowie die damit verbundenen politischen Unsicherheiten, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Überlegungen zur Weiterentwicklung des Hallenbades Heimberg reichen bis ins Jahr 2010 zurück. Damals beschäftigte sich der Verwaltungsrat der Genossenschaft Sportzentrum Heimberg
erstmals mit möglichen Sanierungs- und Erweiterungsvarianten für das bestehende Hallenbad. In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Abklärungen durchgeführt und verschiedene Projektideen entwickelt.

Im Jahr 2025 wurden detailliertere Gespräche mit den Gemeinden Thun, Steffisburg und Heimberg geführt und eine Lagebeurteilung vorgenommen. Im Rahmen dieser Beurteilung wurde entschieden, das Projekt einer regionalen Schwimmhalle in Heimberg nicht weiterzuverfolgen. Hauptgründe für diesen Entscheid sind die hohen Erstellungskosten, welche die beteiligten Gemeinden stark belastet hätten, sowie die politische Unsicherheit hinsichtlich einer möglichen Zustimmung der Stimmberechtigten in den beteiligten Gemeinden zu einem Bauprojekt ausserhalb ihres eigenen Gemeindegebiets.

(text:pd&chl/bild:unsplash)