14 November 2022

Auftaktsieg von Djokovic an ATP Finals in Turin

Novak Djokovic startet mit einem problemlosen Sieg in die ATP Finals. Der Serbe setzt sich in Turin gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas mit 6:4, 7:6 (7:4) durch.

Dabei zeigte Djokovic, der sich mit einer Ausnahme (2017) seit 2007 immer f├╝r das Saisonfinale der besten acht Spieler qualifiziert hat, vorab im ersten Satz eine vorz├╝gliche Leistung. Der 21-fache Grand-Slam-Sieger realisierte bei erster Gelegenheit ein Break und gab bei eigenem Aufschlag nur vier Punkte ab. Im zweiten Durchgang gelang keinem der beiden Spieler ein Servicedurchbruch, worauf die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Dort beendete Djokovic nach 98 Minuten mit seinem ersten Matchball die Partie.

Obwohl Djokovic nur als Nummer 7 gesetzt ist, schl├Ągt er im Pala Alpitour als Mitfavorit auf. W├Ąhrend es seine sieben Konkurrenten in Turin zusammen nur auf 36 gewonnene Matches bei den ATP Finals bringen, kann der 35-j├Ąhrige Serbe 41 Siege und f├╝nf Titel vorweisen. Djokovics letzter Triumph liegt allerdings bereits sieben Jahre zur├╝ck. Mit einem sechsten Triumph w├╝rde er mit Rekordsieger Roger Federer gleichziehen.

Mit dem Sieg von Djokovic ist auch klar, dass Tsitsipas keine Chancen mehr hat, das Jahr als Nummer 1 zu beenden. Daf├╝r h├Ątte der Grieche das Masters mit f├╝nf Siegen gewinnen m├╝ssen. Rafael Nadal ist somit der einzige Spieler, der noch in der Lage ist, den verletzungsbedingt abwesenden Carlos Alcaraz von der Spitze der Weltrangliste zu verdr├Ąngen. Daf├╝r ben├Âtigt Nadal in Turin den Turniersieg.

F├╝r Daniil Medwedew, den Gewinner von 2020 und letztj├Ąhrigen Finalisten, begann das Turnier mit einer Entt├Ąuschung. Der Russe musste sich im anderen Match der Gruppe Rot im Duell mit seinem Freund und Landsmann Andrej Rublew etwas ├╝berraschend 7:6 (9:7), 3:6, 6:7 (7:9) geschlagen geben.

F├╝r die Weltnummer 7 war es im sechsten Vergleich mit dem einstigen Weltranglistenersten in diesem Jahr ├╝berhaupt erst der zweite Erfolg. Nachdem er im ersten Durchgang sieben Satzb├Ąlle nicht nutzen konnte, verwertete Rublew nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden seinen f├╝nften Matchball zum hart erk├Ąmpften Auftaktsieg. Danach schrieb er die Anti-Kriegs-Botschaft „Peace, Peace, Peace, All we need“ auf die Linse einer TV-Kamera.

(text:sda/bild:unsplash)