11 Mai 2022

Auf der Uecht öffnet im Sommer 2023 das Observatorium «Space Eye»

Gemeinsam mit hochkarätigen Gästen informierte heute Andreas Blaser, Präsident der Stiftung Sternwarte Uecht, über 100 Personen über die spannende Entwicklung des Projektes seit dem Spatenstich. Das Ausstellungskonzept hat konkrete Form angenommen und konnte mit strategischen Partnerschaften, u.a. mit dem Swiss Space Museum und dem Projekt ARS Electronica aus Linz, zu einem sinnlich inszenierten, spielerischen Gesamtbild zusammengeführt werden. «Die weitere Entwicklung und Vergrösserung des Projektes nach dem symbolischen Spatenstich im Jahr 2019 hat sich gelohnt, wir sind bereit für die Realisierung und einen nachhaltigen Betrieb. Und wir haben die Leute für die Umsetzung an Bord», so Blaser. Ein zentrales Element des Ausstellungsbereichs «Raumfahrtnation Schweiz», das «Automated Transfer Vehicle» (ein von der RUAG Space gebauter autonomer Weltraumfrachter der ISSRaumstation), wartet beim Bauplatz auf der Uecht bereits auf seine definitive Absetzung in den Ausstellungsbereich und kann dort während den nächsten vier Wochen von der Strasse aus betrachtet werden. Der unterirdische Raum mit dem Besucherzentrum konnte auf über 1’000 m2 erweitert werden. Für spektakuläre Bilder sorgen das grösste Teleskop der Schweiz und ein hochmodernes 8k Planetarium. In der Person des Astronomen und StiftungsVizepräsidenten Prof. Thomas Schildknecht hat die Stiftung den richtigen Experten für Himmelsbeobachtung auf höchstem Niveau an Bord. Er meint: «Space Eye ist zuallererst ein Observatorium. Es soll im eigentlichen Sinne des Wortes zum Beobachten und Erkunden anregen. Zur Beobachtung des fernen Universums, des eigenen Planetensystems und erdnahen Weltraums, aber auch unserer Erde und von uns Menschen selbst.

(text:pd/bild:zvg)