13 September 2023

Auch Langzeitpflege soll k├╝nftig einheitlich finanziert werden

Dass ambulante und station├Ąre Leistungen f├╝r die Gesundheitsversorgung k├╝nftig einheitlich finanziert werden sollen, hat das Parlament bereits beschlossen. Beim Streitpunkt der Langzeitpflege hat der Nationalrat am Mittwoch einen Kompromissvorschlag gemacht.

Wie der St├Ąnderat und der Bundesrat will nun auch die grosse Kammer die Langzeitpflege in den sogenannten Monismus einbeziehen. Sie stellt aber Bedingungen. Erstens muss im Pflegesektor Kostentransparenz hergestellt werden; zweitens muss die Pflegeinitiative ganz umgesetzt werden.

“Ohne die Integration der Pflege versenken wir die Vorlage”, sagte Kommissionssprecher Lorenz Hess (Mitte/BE). Nur die SVP stimmte geschlossen Nein.

Heute werden ambulante Behandlungen von den Krankenkassen bezahlt. Station├Ąre Leistungen werden zu mindestens 55 Prozent von den Kantonen finanziert. Den Rest bezahlen die Kassen. F├╝r die Langzeitpflege gelten spezifische Regeln.

Ziel der Monismus-Vorlage ist, die Finanzierung der Gesundheitsleistungen einheitlich zu regeln. Es verbleiben verschiedene Differenzen.

(text:sda/bild:keystone)