27 März 2026

Auch im Berner Oberland nehmen die Bergrettungen zu

Die aktuelle Bergnotfallstatistik des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) zeigt: Im Jahr 2025 gab es in den Bergen weniger tödliche Unfälle und mehr Menschen konnten unverletzt gerettet werden. Dies, obwohl die Einsatzkräfte insgesamt häufiger ausrücken mussten als in den Jahren zuvor.
In der Statistik werden alle Einsätze von Bergrettungsdiensten wie Rega, Alpine Rettung Schweiz, KWRO oder Air-Glaciers erfasst – auch die Evakuierung unverletzter Personen. Die aktuelle Statistik zeigt: Im Jahr 2025 mussten fast 4000 Personen beim Bergsport in der Schweiz gerettet werden. 658 davon im Kanton Bern. Die meisten davon im Berner Oberland. Das sind rund elf Prozent mehr als der Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2024.
Gesunken ist hingegen die Zahl der tödlichen Unfälle: 2025 kamen beim klassischen Bergsport 98 Personen ums Leben (ohne Flugsport und Mountainbiken). Das ist der niedrigste Wert der letzten zehn Jahre. Zwischen 2015 und 2024 lag der Durchschnitt bei 119 Todesfällen pro Jahr.

(text:awe&pd/bild:unsplash)