Armeeeinsatz bei ESAF oder Lauberhorn in der Kritik
Die NZZ berichtet, dass im Wirtschaftsdepartement von Guy Parmelin Stimmen laut werden, die den Einsatz der Schweizer Armee unter anderem bei Lauberhornrennen oder ESAF in Frage stellen. Die NZZ zitiert ein Papier, das sagt, das der Zeitpunkt gekommen sei, um definitiv mit diesen Unterstützungseinsätzen aufzuhören. Man solle sich konsequent um die Landesverteidigung kümmern. Für Lauberhornrennen oder ESAF sind die Armeeeinsätze allerdings elementar. ESAF 2028-OK-Präsident Matthias Glarnern hat in diesem Sommer mit Radio BeO über die Verhandlungen mit der Schweizer Armee gesprochen, die aktuell laufen. Die Unterstützungseinsätze abzubrechen, scheint aber eher ein mittel- als langfristiger Fokus. Der Vertrag mit der „Basel Tattoo“, berichtet das SRF, sei nämlich verlängert worden.
(text:ogr/bild:zvg robert lehmann-archiv)