5 M├Ąrz 2022

Armeechef r├Ąt zur Haltung eines Notvorrats

Armeechef Thomas S├╝ssli ruft angesichts des Ukraine-Krieges die Schweizer Bev├Âlkerung zur Gelassenheit auf. Derzeit sollte man nichts ├╝berst├╝rzen, r├Ąt S├╝ssli in einem Interview mit „Blick TV“.

Es schade jedoch sicher nicht zu ├╝berlegen, wie eine gute Vorbereitung aussehen k├Ânnte. Wer einen Notvorrat halte, sei gut beraten. Zu empfehlen sei, f├╝r f├╝nf Tage Essen und Trinken bereit zu haben. Pro Person w├Ąren neun Liter Wasser angebracht.

Viele h├Ątten geglaubt, dass es nie mehr zu einem Krieg in Europa kommen werde. „Jetzt sind wir aufgewacht“, sagte S├╝ssli. F├╝r einen Atomkrieg gebe es bis jetzt keine Anzeichen. Die Drohung Putins mit der erh├Âhten Alarmbereitschaft d├╝rfte ein politisches Signal sein.

Auf die Frage, ob die Schweizer Armee f├╝r den schlimmsten Fall ger├╝stet sei, sagte S├╝ssli, die Armee habe alle F├Ąhigkeiten in der Breite, aber vielleicht nicht mehr gen├╝gend in der Tiefe. Jetzt sei die Armee wieder daran, die F├Ąhigkeiten aufzubauen.

Zum Schutz der Bev├Âlkerung verf├╝ge die Schweiz ├╝ber 360’000 Schutzeinrichtungen und neun Millionen Pl├Ątzen, also mehr Pl├Ątze als Einwohner. Heute seien in diesen R├Ąumen Vereinslokale oder ├ťbungspl├Ątze. „Man muss sich fragen, ob man diese R├Ąume wieder so einrichten kann, dass sie im Notfall funktionieren“, sagte S├╝ssli.

(text:sda/bild:unsplash)