18 Februar 2026

AP 2030 – Bauernverband fordert Produktstärkung

Aktuell erarbeitet das Bundesamt für Landwirtschaft die Vorlage für die nächste grosse Agrarreform, die AP 2030. Der Vorstand des Schweizer Bauernverbands diskutierte dazu seine konkreten Forderungen. Er sieht drei Hauptpfeiler: Die Landwirtschaft auf dem Markt und damit die ökonomische Nachhaltigkeit stärken, die inländische Ernährungssicherheit verbessern und den administrativen Aufwand reduzieren.

Besonders dringender Handlungsbedarf bestehe bei der wirtschaftlichen und sozialen Situation der Bauernfamilien. Der Marktplatz müsse besser werden, erklärt der Präsident vom Berner Bauernverband, Jürg Iseli, gegenüber Radio BeO. Es brauche eine Stärkung der Position der Urproduktion auf dem Markt. Im Berner Oberland sei hier besonders der Milch- und Fleischmarkt betroffen.

Schliesslich brauche die AP 2030 eine spürbare Vereinfachung. Weniger Administration, vereinfachte Kontrollen und eine stabile Geltungsdauer.

Der Bundesrat will im Herbst 2026 die Botschaft zur Agrarpolitik ab 2030 in die Vernehmlassung geben.

(text:pd&chl/bild:unspsah)