4 August 2023

Angriff auf russisches Kriegsschiff: Selenskyj dankt Geheimdienst

Nach dem ukrainischen Seedrohnenangriff auf ein russisches Kriegsschiff hat der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskyj dem Geheimdienst SBU fĂŒr seine Arbeit gedankt. Der SBU habe den Krieg zurĂŒck zum russischen Aggressor gebracht, merkte Selenskyj am Freitagabend in seiner allabendlichen Videoansprache in seinem Telegram-Kanal an. „Was man in die Welt hineinbringt, darauf bleibt man schlussendlich sitzen.“ Zuvor veröffentlichten Medien im Internet ein Video, das den erfolgreichen Angriff einer SBU-Seedrohne, beladen mit 450 Kilogramm Sprengstoff, auf das feindliche Schiff zeigen soll.

SpĂ€tere Bilder zeigten das Landungsschiff „Olenegorski gornjak“ (Olenegorsker Bergmann) in geneigter Lage im russischen Schwarzmeerhafen von Noworossijsk. Sogar kriegsbefĂŒrwortende russische MilitĂ€rblogger schrieben von BeschĂ€digungen des Schiffes.

Zudem erwĂ€hnte der ukrainische PrĂ€sident in seiner Ansprache die Bedeutung ukrainischer Getreideexporte. Laut Selenskyj wird Russland es nicht schaffen, eine globale Nahrungsmittelkrise oder einen weiteren gefĂ€hrlichen Preisanstieg herbeizufĂŒhren. Dabei unterstrich er die Bedeutung des Ukraine-Gipfels in Saudi-Arabien am Samstag. „Die Nahrungssicherheit von Millionen Menschen in Afrika, Asien und anderen Teilen der Welt hĂ€ngt davon ab wie schnell die Welt die „Friedensformel“ umsetzen kann“, sagte Selenskyj.

Kern der „Friedensformel“ von Selenskyj fĂŒr eine Lösung des Konflikts ist die Forderung nach einem Abzug russischer Truppen aus der Ukraine.

(text:sda/bild:keystone)