1 Juni 2023

Alle wollen ein Eissportzentrum in der Region Interlaken

An der Podiumsdiskusson zum Thema «Nein zum Eissportzentrum – Einfluss auf andere Projekte und wie viel an Steuergeldern soll fĂŒr Freizeitanlegen eingesetzt werden» gestern Dienstagabend gab es zwar keine neuen Rezepte. Allerdings  sich alle Podiumsteilnehmenden einig gewesen, dass es ein Eispsportzentrum brauche. Organisiert wurde der Anlass vom Verein Standortförderung Wirtschaftsraum Interlaken-Jungfrau.

Vielseitige, gute Freizeitanlagen ĂŒberzeugen internationale GĂ€ste, dass sie einen attraktiven Ferienort gewĂ€hlt haben – ob sie sie dann nutzen oder nicht. Vielseitige Sportmöglichkeiten lassen auch die jungen Einheimischen nach Wanderjahren eher zurĂŒckkehren, wenn sie sich weiterhin aktiv betĂ€tigen können. In Zeiten des akuten FachkrĂ€ftemangels spiele die gesamtheitliche StandortattraktivitĂ€t zunehmend ein wichtige Rolle. Diese und weitere Aussagen prĂ€gten die lebendige GesprĂ€chsrunde mit Corinne Schmidhauser als Vertreterin des Bödeli-Bads, Peter Aeschimann als PrĂ€sident des SCUI sowie den politischen Vertretern mit Philippe Ritschard als GemeindeprĂ€sident von Interlaken und den GGR Interlaken-Mitgliedern Oliver Fuchs/FDP und Daniel Schenk/SVP.

Dass der GGR-Entscheid eher «zufĂ€llig» so ausgefallen ist, tĂ€uschte nicht darĂŒber hinweg, dass Interlaken sich mit der aktuellen Situation auf dem Bödeli etwas exponiert. Auch Stimmen aus dem Publikum waren sich einig, dass auf dem Bödeli die Zusammenarbeit der verschiedenen Gemeinden zentral ist, um auf breiter Ebene anstehende Probleme zu lösen. Mehr als einmal fiel dabei der Wunsch, dass die Standortförderung als gemeindeĂŒbergreifende Organisation dabei eine verbindende Rolle spielen kann und sich auch verstĂ€rkt der Entwicklung von zukunftsorientierten Projekten engagieren sollte.

(text und bild:pd)