5 Oktober 2022

Alec Baldwin meldet Einigung mit Familie von get├Âteter Kamerafrau

Hollywood-Star Alec Baldwin hat sich nach eigenen Angaben mit den Angeh├Ârigen der bei einem Filmdreh erschossenen Kamerafrau Halyna Hutchins aussergerichtlich geeinigt. Knapp ein Jahr nach dem Vorfall gab Baldwin am Mittwoch auf Instagram die Beilegung einer Zivilklage gegen ihn und andere Beteiligte der Produktion des Westerns „Rust“ bekannt. „W├Ąhrend dieses schwierigen Prozesses hatte jeder den Wunsch, das Beste f├╝r Halynas Sohn zu tun“, hiess es in Baldwins Mitteilung. Sie seien allen dankbar, die zur Aufl├Âsung dieser „tragischen und schmerzhaften“ Situation beigetragen h├Ątten.

Chef-Kamerafrau Hutchins (42) war bei Dreharbeiten zu dem Western „Rust“ auf einer Filmranch in Santa Fe (New Mexico) am 21. Oktober t├Âdlich verletzt worden. Baldwin, der als Hauptdarsteller und Produzent bei dem Film mitwirkte, hatte eine Waffe bei der Probe f├╝r eine Szene bedient, als sich ein Schuss l├Âste. Hutchins hinterl├Ąsst einen Ehemann und einen Sohn. Die Familie hatte im Februar Klage gegen Baldwin und anderen Mitwirkende eingereicht und ihnen darin grob fahrl├Ąssiges Verhalten vorgeworfen.

Baldwin verlinkte am Mittwoch auf Instagram einen Bericht des Kinoportals „Deadline.com“. Demnach sieht die Einigung mit den Angeh├Ârigen vor, dass der Witwer Matthew Hutchins nun als ausf├╝hrender Produzent an dem Film mitwirken wird. Die nach dem Todesschuss eingestellten Dreharbeiten sollen im kommenden Januar wieder anlaufen. Regisseur Joel Souza, der bei dem Vorfall an der Schulter getroffen worden war, wird den Dreh fortsetzen. Er wolle das Verm├Ąchtnis der Kamerafrau w├╝rdigen und sie stolz machen, sagte Souza laut CNN in einer Mitteilung.

Untersuchungen ergaben, dass in dem Colt eine echte Kugel steckte. Baldwin hatte die Schuld an dem fatalen Unfall von sich gewiesen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Die Staatsanwaltschaft in New Mexico k├Ânnte in diesem Fall noch Anklage erheben.

(text:sda/bild:sda)