23 Juli 2022

Aeschbacher makellos zum Sieg auf dem Weissenstein

Der Emmentaler Matthias Aeschbacher gewinnt mit sechs Siegen in sechs G├Ąngen den Weissenstein-Schwinget. Im Schlussgang wirft er den Thurgauer Eidgenossen Domenic Schneider nach nur 40 Sekunden platt.

F├╝r den nunmehr 13-fachen Kranzfestsieger Aeschbacher war es der zweite Triumph an einem Bergkranzfest, nach jenem am Schwarzsee 2019. Der 30-j├Ąhrige Eidgenosse vom R├╝egsauschachen spielte auf dem Solothurner Hausberg den ganzen Tag eine grossartige Form aus.

Die Nordostschweizer traten ohne ihre besten Tr├╝mpfe Samuel Giger, Armon Orlik, Werner Schlegel und Damian Ott. Sie alle wollen n├Ąchsten Sonntag am Br├╝nig-Schwinget eingreifen. Auf dem Weissenstein ergab sich eine haushohe ├ťberlegenheit der Berner Schwinger, obwohl diese ihrerseits ohne ein paar (verletzte) B├Âse auskommen mussten. Das Einteilungskampfgericht bremste die Berner, indem es bis zum Exzess Paarungen unter Bernern ansetzte. In jedem dieser Direktduelle wurde einer oder – bei einem Gestellten – beide Berner zur├╝ckgebunden. Die Einteiler reizten ihr Recht auf verbandsinterne Duelle aus. Allein im vorentscheidenden f├╝nften Gang riefen sie vier Duelle unter gut klassierten Bernern auf, so die Paarung Matthias Aeschbacher gegen Fabian Staudenmann. Kilian von Weissenfluh hatte in den ersten f├╝nf G├Ąngen dreimal gegen Teamkollegen anzutreten.

Kilian Wenger freute sich ├╝ber den 100. Kranz seiner Karriere. Dennoch erf├╝llte er einen guten Monat vor dem Eidgen├Âssischen Fest in Pratteln die Erwartungen nicht ganz. Er musste sich im 2. Gang vom aufstrebenden jungen Nordwestschweizer Adrian Odermatt und im 4. Gang von Domenic Schneider bodigen lassen. Auf diese Weise siegte Schneider erstmals ├╝berhaupt gegen einen Schwingerk├Ânig.

(text&bild:sda)