30 Oktober 2023

Ballon d’Or geht wieder nach Spanien

Der zum f├╝nften Mal verliehene Ballon d’Or f├ęminin ging erstmals an die Spanierin Aitana Bonmati, die auf dem Weg zum WM-Titel in diesem Sommer als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet wurde, und zudem mit dem FC Barcelona die Champions League gewann. Die 25-J├Ąhrige folgte auf ihre Landsfrau und Teamkollegin Alexia Putellas, die in den letzten beiden Jahren den Ballon d’Or gewonnen hatte.

Lionel Messi gewinnt zum achten Mal den Ballon d’Or. Der 36-j├Ąhrige Argentinier setzt sich bei der Wahl der aus internationalen Sportjournalisten bestehenden Jury vor Erling Haaland durch.

Messi verdiente sich die prestigetr├Ąchtige Auszeichnung, die neu f├╝r die Leistungen einer Saison und nicht mehr f├╝r jene eines Kalenderjahres vergeben wird, mit seinen Vorstellungen an der Weltmeisterschaft in Katar. Dort f├╝hrte er vor einem knappen Jahr Argentinien als Captain zum dritten Titel, dem ersten seit 1986.

Der Norweger Haaland, Messis einziger ernsthafter Konkurrent, hatte den Champions-League-Titel, die Meisterschaft und den Cupsieg mit Manchester City sowie 58 Tore in ebenso vielen Spielen zu bieten. Kylian Mbapp├ę und Kevin de Bruyne schafften es als weitere Spieler in die Top 4. Ein Schweizer war nicht unter den 30 Nominierten.

Messi hatte die seit 1956 in Paris verliehene Auszeichnung des Fachmagazins „France Football“ bereits 2009, 2010, 2011, 2012, 2015, 2019 und 2021 erhalten. Der seit diesem Sommer in den USA f├╝r Inter Miami spielende S├╝damerikaner ist Rekordpreistr├Ąger vor Cristiano Ronaldo (5 Titel). Seit 2008 ging der Titel nur zweimal nicht an Messi oder Ronaldo. Luka Modric gewann ihn 2018 und Karim Benzema im letzten Jahr.

In den Nebenkategorien holten sich der Engl├Ąnder Jude Bellingham (bester junger Spieler) und der Argentinier Emiliano Martinez (bester Goalie) die Auszeichnungen.

Die Zeremonie der FIFA, die seit 2016 wieder als Konkurrenz zum Ballon d’Or l├Ąuft, findet Anfang des n├Ąchsten Jahres statt.

(text:sda/bild:keystone)