7 Februar 2022

Olympia-Gold f├╝r Beat Feuz

Beat Feuz kr├Ânt seine herausragende Karriere mit dem Abfahrts-Olympiasieg! Der Berner gewinnt in Yanqing hauchd├╝nn vor dem Franzosen Johan Clarey und dem ├ľsterreicher Matthias Mayer.

Feuz ist der vierte Schweizer Abfahrts-Olympiasieger. Vor ihm holten in der K├Ânigsdisziplin Bernhard Russi (1972), Pirmin Zurbriggen (1988) und Didier D├ęfago (20210) die Goldmedaille. Der 34-j├Ąhrige Emmentaler Feuz hat damit als Abfahrer alles gewonnen, was z├Ąhlt: Er ist mehrfacher Disziplinen-Weltcupsieger, holte 2017 WM-Gold und triumphierte in den grossen Klassikern in Wengen und Kitzb├╝hel.

In der spektakul├Ąren Olympia-Abfahrt 2022 war Feuz im Ziel 10 Hundertstel schneller als der 41-j├Ąhrige Johan Clarey. Der Franzose hat im Weltcup noch nie gewonnen, aber er holte vor drei Jahren WM-Silber im Super-G und fuhr vor etwas mehr als zwei Wochen in der ersten Abfahrt von Kitzb├╝hel auf den 2. Platz. Bronze ging an den ├ľsterreicher Matthias Mayer. Auch der Olympiasieger von 2014 war bloss 16 Hundertstel langsamer als Feuz.

Marco Odermatt zeigte bei seiner Olympia-Premiere eine ordentliche Fahrt, war bis zur Rennh├Ąlfte auf Medaillenkurs, musste sich letztlich aber mit einem R├╝ckstand von 71 Hundertsteln mit Platz 7 begn├╝gen. Niels Hintermann und Stefan Rogentin fuhren auf die R├Ąnge 16 respektive 25.

Erneut neben den Medaillenr├Ąngen klassierte sich Aleksander Kilde. Der dreifache Abfahrtssieger in dieser Saison verpasste als F├╝nfter seine erste Olympia- oder WM-Medaille um 35 Hundertstel. Damit ging die beeindruckende Serie der Norweger in Yanqing zu Ende. Seit 2010 stand bei den Olympischen Spielen in den Speed-Rennen Abfahrt und Super-G stets mindestens ein Norweger auf dem Podest.

(text&bild:sda)