11 Januar 2026

80 Verletzte von Crans-Montana sind weiterhin in Spitalpflege

80 Verletzte befinden sich nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana noch immer in Spitälern in der Schweiz und im Ausland. Das sagte der Walliser Staatsrat Mathias Reynard am Sonntag im Westschweizer Fernsehen RTS. Zehn von ihnen seien in Walliser Gesundheitseinrichtungen untergebracht.

Für das medizinische Personal sei die Situation „kompliziert und schwierig“, sagte Reynard. Er dankte den Pflegepersonal für dessen Engagement.

In einigen Wochen würden die Verletzten die Verbrennungszentren verlassen und in die Spitäler zurückkehren, insbesondere im Wallis. Es sei daher wichtig, sich auch um das Pflegepersonal zu kümmern.

Für die Familien und Personen, die von der Tragödie betroffen sind, soll eine Hotline eingerichtet und direkte finanzielle Hilfe gewährt werden, kündigte er an.

Reynard betonte, dass es die Aufgabe der Justiz sei, nach den Verantwortlichen für das Drama von Crans-Montana zu suchen. Es müssten aber auch auf allen politischen Ebenen Massnahmen ergriffen werden.

(text:sda/bild:pixabay)