12 Mai 2026

70. ESC: Die ersten Favoriten stehen im Finale

Beim ersten Halbfinale des 70. Eurovision Song Contests in Wien setzten sich viele der favorisierten Acts durch. Finnland und Griechenland qualifizierten sich wie prognostiziert für das Finale, ebenso Moldau mit seinem energiegeladenen Partybeitrag. Überraschend schaffte auch Belgien den Aufstieg, obwohl die Wettquoten schlecht waren. Israel erreichte mit Noam Bettans emotionalem Song „Michelle” ebenfalls das Finale, obwohl die Teilnahme des Landes wegen des Gazakriegs diskutiert wurde.

Weitere Finaltickets gingen an Serbien, Litauen, Polen und Kroatien. Besonders gelobt wurden starke Stimmen und auffällige Bühneninszenierungen. Dagegen schieden unter anderem Portugal, Georgien, Estland, San Marino und Montenegro aus.

Qualifiziert für das grosse ESC-Finale sind die Länder: Belgien, Deutschland (ausser Konkurrenz), Finnland, Griechenland, Israel, Italien (ausser Konkurrenz), Kroatien, Litauen, Moldau, Polen, Schweden und Serbien.

Neben den Auftritten bot die Show auch emotionale und humorvolle Momente: Ein bewegender Einspieler über ein älteres schwules Paar und ein Auftritt von Vicky Leandros sorgten für Gänsehaut. Das Moderationsduo Victoria Swarovski und Michael Ostrowski lockerte den Abend mit skurrilen Einlagen rund um die Verwechslung von Österreich und Australien auf.

Für die Schweiz tritt am Donnerstagabend beim zweiten ESC-Halbfinale die Thunerin Veronica Fusaro an. Dann wird klar sein, welche Länder es alles ins ESC-Finale am Samstagabend schaffen.

(text:sda/bild:keystone)