22 Februar 2026

7 Olympiamedaillen für das Berner Oberland

Die letzte Goldmedaille der Olympischen Winterspiele der XXXIII. Olympiade geht in die USA. Mit 2:1 nach Verlängerung verweisen die Amerikaner die Kanadier in ihrem Nationalsport auf Silber. Der Match der beiden Eishockey-Giganten war der letzte Event der Spiele in Milano und Cortina d’Ampezzo in Italien. Die USA erzielen damit ihre 32. Medaille insgesamt und ihre 11. Goldmedaille. Das reicht im Medaillenspiegel für Platz zwei. Unschlagbar war abermals Norwegen, welches nach Sotschi (2014), Pyeongchang (2018) und Beijing (2022) zum vierten Mal in Folge an der Spitze steht. 41 Medaillen, davon 18 goldene, haben die norwegischen Athletinnen und Athleten errungen.

Aber auch die Schweiz muss sich nicht verstecken: Mit 6 Gold-, 9 Silber- und 8 Bronzemedaillen, insgesamt also 23, schafft sie es vor Österreich auf Platz 8. Seinen Beitrag zum guten Resultat hat auch die Wintersport-Hochburg Berner Oberland beigetragen: Drei Goldmedaillen holte das Boltiger-Ski-Ass Franjo von Allmen (Alpine Abfahrt, Team-Kombi, Super-G), Silber im bringt Curlerin Alina Pätz aus Matten mit nachhause, ihr Partner Sven Michel eine Bronzemedaille und der in Einigen wohnhafte Alex Fiva kann sich ebenfalls mit Bronze schmücken, allerdings im Skicross. Die Schweizer Eishockeyanerinnen  Laura Zimmermann und Saskia Maurer bringen ebenfalls Bronze mit nach Ringgenberg respektive Thun.

Mit der Schlussfeier am Sonntagabend in der Arena von Verona sind die Olympischen Winterspiele Milano-Cortina Geschichte. Die eine oder der andere wird danach bereits auf die nächsten Winterspiele hinarbeiten. Diese finden 2030 in den Französischen Alpen, und unter anderem auch in Nice statt.

(text:csc/bild:keystone)