12 Januar 2024

Rotwildjagd im 2023 mit Rekordjahr

Die Rotwildjagd im Kanton Bern schliesst 2023 mit einem Rekordergebnis ab: Erstmalig verzeichnete das Jagdinspektorat des Kantons Bern über 1000 erlegte Rothirsche. Das entspricht etwa einem Drittel des letztjährigen geschätzten Bestandes von 3050 Tieren.

Auf der Haupt- und Nachjagd wurden insgesamt 875 Hirsche erlegt. Während der Sonderjagd ab Mitte November waren es 133 weibliche Hirsche und Jungtiere. Im Anschluss erfolgten durch die Wildhut 37 weitere Abschüsse. Mit einem Gesamtabschuss von 1047 wurde nicht nur das sehr hohe jagdplanerische Ziel (1077 Tiere) zu 97 Prozent erreicht, sondern auch der für die Regulierung des Rotwildbestands wichtige Anteil weiblicher und junger Tiere. Aus jagdplanerischer Sicht kann die Rotwildjagd 2023 als Erfolg bezeichnet werden.

Ziel war es, den Rotwild-Bestand regional zu senken respektive zu stabilisieren, um die Schäden in den Wäldern und in der Landwirtschaft zu reduzieren. Hauptverursacher der meisten Waldschäden sind die Hirsche, indem sie Knospen und Triebe abfressen und Bäume schälen. Mit dem guten Jagdergebnis 2023 erhofft sich die Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern eine Reduzierung dieser Schäden. Die hohen Abschusszahlen konnten nur dank einem grossen Einsatz der Jägerinnen und Jäger sowie der Wildhut erreicht werden.

(text:pd/symbolbild:unsplash)