27 August 2021

500 Quadratmeter grosse de Maria-Skulptur im Kunsthaus Z├╝rich

2000 weisse Gipsbarren, je 50 Zentimeter lang und 18 Zentimeter hoch: Der amerikanische Konzeptk├╝nstler Walter De Maria (1935ÔÇô2013) schuf sein Werk „The 2000 Sculpture“ 1992 eigens f├╝r das Kunsthaus in Z├╝rich. Dort ist es bis am 22. Februar 2022 zum dritten Mal seit 1992 zu sehen.

Die Gipsbarren sehen nur auf den ersten Blick identisch aus. In Wirklichkeit haben sie entweder f├╝nf, sieben oder neun Kanten. Wenn sie nach dem Muster von de Maria auf den Boden gelegt sind, ergibt sich „eine Art Fischgr├Ątmuster“, wie das Museum erl├Ąutert.

„Je nachdem, wo sich die Besucher befinden, scheinen sich die Barren auf sie zu oder von ihnen wegzubewegen.“ Und: Je nach Tageszeit erscheinen die Gipsbarren in unterschiedlichen Weissschattierungen. Das Tageslicht f├Ąllt durch eine Glasdecke in den Ausstellungssaal.

De Maria geh├Ârte zu den wichtigsten Vertretern der Konzeptkunst, des Minimalismus und der Land Art, bei der teils verg├Ąngliche Kunstwerke in eine Landschaft gebaut werden. So schuf er etwa 1977 den vertikalen Erdkilometer f├╝r die Documenta am Kasseler Friedrichsplatz. Ein senkrechtes Loch von einem Kilometer Tiefe ist dort mit Messingst├Ąben gef├╝llt.

(text:sda/bild:unsplash)