18 Dezember 2021

300 Massnahmengegner protestieren gegen 2G in Bern

Sch├Ątzungsweise 300 Gegnerinnen und Gegner von Corona-Schutzmassnahmen haben am Samstag an einer Kundgebung in Bern teilgenommen. Angek├╝ndigt war die Demonstration in den Sozialen Medien als „Spontane Grosskundgebung“ gegen 2G.

Am Freitag, noch vor der Ank├╝ndigung der 2G- respektive 2G-plus-Pflicht in bestimmten ├Âffentlichen Innenr├Ąumen durch den Bundesrat ab Montag, waren die Kundgebungsaufrufe in den Sozialen Medien aufgetaucht.

Viele der Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer streckten w├Ąhrend des Protestmarschs durch Bern Verfassungen in die H├Âhe. Zahlreiche Schweizerfahnen waren zu sehen. Immer wieder riefen die Marschierenden „Libert├ę, Libert├ę“. Es waren sowohl die Embleme von Organisationen wie „Mass-voll“ zu sehen als auch Fahnen der „Freien Linken“.

Geplant war laut dem Kundgebungsaufruf ein Marsch zum Bundesplatz. Doch kam es schliesslich nur zu einer Runde von Bahnhofplatz via Altstadt zur├╝ck vor den Bahnhof. Der Bundesplatz war abgesperrt worden und ein Wasserwerfer der Polizei war dort stationiert. Die Polizei tolerierte den Marsch und begleitete ihn.

Nachdem die meisten Teilnehmenden schon wieder abgereist waren, habe eine kleine Gruppe versucht, die Veranstaltung beim Bundesplatz zu st├Âren, teilte die Polizei am Ende der Demonstration auf Twitter mit. Sie habe das Unterfangen jedoch unterbinden und die Personen anhalten k├Ânnen. Die Kundgebung vom Samstag sei unbewilligt gewesen. Zu Zwischenf├Ąllen sei es mit Ausnahme des erw├Ąhnten Vorfalls nicht gekommen.

(text:sda/bild:pixabay)