24 März 2024

25. SnowpenAir: Perfekte Abschieds-Party

Mundart am Sonntag mit Gölä, Stubete Gäng und Heimweh

Rockiger Samstag mit Simply Red, Gotthard und Juraya

Knapp 11’000 Musikfans haben am Wochenende das 25. und letzte SnowpenAir würdig gefeiert. Am Sonntag liessen sie sich von Göla, Heimweh und Stubete Gäng begeistern. Die drei Schweizer Acts sorgten für die perfekte Mundart-Party. Am Samstag hatten bereits Simply Red, Gotthard und Juraya für einen ersten rockigen und souligen SnowpenAir-Tag gesorgt.

Für Gölä, Heimweh und Stubete Gäng war es am zweiten Festivaltag quasi ein Heimspiel und deshalb ein Leichtes, die 6200 Musikfans auf dem Männlichen in ihren Bann zu ziehen. Bei allen drei Bands sang das Publikum viele Lieder aus voller Kehle mit. Sie sorgten so für einen ausverkauften Festivaltag und eine perfekte Mundart-Party.

Den Auftakt bildete die Stubete Gäng rund um die Brüder Aurel und Moritz Hassler und ihren bekannten Hits wie «Petra Sturzenegger» oder «ÖrbnLändlr». Mit heimatlichen Klängen und Texten sang sich anschliessend Heimweh, der unkonventionelle Männerchor im Chüer Mutz, in die Herzen des Publikums. Zum Schluss heizte Göla dem Publikum so richtig ein. Mit seinen vielen Mundarthits sorgte er für Begeisterungsstürme und für einen würdigen Abschluss der 25. und gleichzeitig letzten Austragung des SnowpenAirs.

Bereits am Samstag feierten 4700 Musikfans mit Simply Red, Gotthard und Juraya. Sie trotzten auf dem Männlichen Wind und Schnee und konnten auch einige Sonnenstrahlen geniessen.

RĂĽckblick auf 25 Ausgaben

Die Dernière des SnowpenAirs war gleichzeitig die zweite Ausgabe auf dem Männlichen. «Jede der 25 Ausgaben hatte ihre Highlights», zieht Jungfraubahnen-Direktor und SnowpenAir-GrĂĽnder Urs Kessler Bilanz. Am aufwändigsten sei sicher die Ausgabe beim Grindelwald Terminal mit je 10’000 Gästen pro Tag gewesen.

«Es hat immer Spass gemacht und schön war, dass wir immer wieder lokalen Gruppen sowie Schweizer Bands eine Auftrittsmöglichkeit bieten konnten. Das kam auch beim Publikum jeweils gut an», sagt Urs Kessler. Jetzt sei die Wehmut gross. «Dieser Entscheid bietet aber auch eine Chance, ein neues Event zu lancieren.»

(text:pd/bild:zvg)