25 Mai 2023

21 Menschen kommen im Winter in Lawinen um

21 Menschen sind im vergangenen Winter 2022/2023 bei LawinenniedergÀngen in den Bergen ums Leben gekommen. Die meisten von ihnen waren auf Skitouren unterwegs. Am zweitmeisten Opfer gab es auf Variantenabfahrten.

Insgesamt erfassten 137 Lawinen im vergangenen Winter 222 Personen. VerschĂŒttet wurden 34 Wintersportlerinnen und Wintersportler, wie der vorlĂ€ufigen Winterbilanz des WSL-Instituts fĂŒr Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos zu entnehmen ist. Diese liegt der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor.

Mit zwölf Toten waren die meisten Lawinenopfer 2022/2023 auf Skitouren unterwegs. Ebenfalls in ungesichertem GelÀnde kamen neun Variantenfahrende ums Leben. Auf Skipisten oder Verkehrswegen verzeichnete das Institut keine Opfer, ebenso in GebÀuden.

Mit 21 Toten liegt der abgelaufene Lawinenwinter ĂŒber dem Durchschnitt der letzten 20 Jahre von 17 Lawinentoten. Die Zahl der von Lawinen erfassten Personen hielt sich ebenfalls im Rahmen des langjĂ€hrigen Durchschnitts.

(text:sda/bild:sda)