16 September 2026

Ablehnung für beide Abstimmungsvorlagen

Die Neutralitäts- und die Ernährungsinitiative haben kurz vor der Abstimmung vom 27. September weiter an Boden verloren. Insbesondere bei der Neutralitätsinitiative hat die Ablehnung im Vergleich zur ersten Umfrage zugenommen, wie die zweite SRG-Umfrage zeigt.

Bei der Initiative „Wahrung der schweizerischen Neutralität“ (Neutralitätsinitiative) würden aktuell 63 Prozent der Befragten mit Nein stimmen und 34 Prozent mit Ja, wie das Forschungsinstitut gfs.bern mitteilte, das die SRG-Umfrage durchgeführt hatte. Die Meinungen seien bereits stark gefestigt, da 83 Prozent der Teilnahmewilligen eine feste Stimmabsicht geäussert hätten. Die Ablehnung sei damit breit abgestützt.

Und auch bei der zweiten 20 Minuten-/Tamedia-Abstimmungsumfrage zeigt sich bei beiden Vorlagen eine Ablehnung. Die Initiative „Wahrung der schweizerischen Neutralität“ (Neutralitätsinitiative) wird von 68 Prozent der Befragten abgelehnt, während 31 Prozent dafür sind, wie 20 Minuten/Tamedia am Mittwoch zur 2. Umfragewelle mitteilten. Die Zustimmung sank im Vergleich zur ersten Umfragewelle vor rund einem Monat um fünf Prozentpunkte. Bei der Neutralitätsinitiative finde sich nur bei den SVP-Wählenden eine Mehrheit.

(text:sda/bild: