Weniger Gäste auf dem Jungfraujoch: Erlebnisberge fangen Rückgang teilweise ab
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(02:25)
Die Jungfraubahn-Gruppe verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Rückgang des Betriebsertrags um 8,6 Prozent auf 137,0 Millionen Franken. Hauptgrund dafür war das Ausbleiben von Gästen aus Asien nach dem Ausbruch der Konflikte im Nahen Osten, was insbesondere die Flugverbindungen über die arabischen Drehkreuze beeinträchtigte. Auf dem Jungfraujoch sackten die Besucherfrequenzen um 17,6 Prozent auf 389’600 Personen ab, während der Verkehrsertrag dort um 11,9 Prozent auf 52,6 Millionen Franken sank.
Wie Jungfraubahn-CEO Oliver Hammel gegenüber Radio BeO sagte, sei der Geschäftsgang nach Ausbruch der Krise im Rahmen der Erwartungen ausgefallen und unter den gegebenen Umständen akzeptabel. Ein Einbruch auf breiter Front konnte dank des breit abgestützten Gästemixes aus der Schweiz, Europa sowie Nord- und Südamerika verhindert werden.
Zudem fingen die übrigen Ausflugsziele den Rückgang teilweise auf: Bei den Erlebnisbergen wie First und Harder fiel das Minus bei den Verkehrserträgen mit 4,4 Prozent deutlich moderater aus. In den Hochsommermonaten Juli und August verzeichneten die Erlebnisberge dank vieler Individualgäste sogar ein Frequenzplus von 5 Prozent gegenüber dem Rekordvorjahr.
(text:pd,tki/bild:pd)