17 Juli 2026

Motion will Suizid-Prävention im Kanton Bern stärken

In der Schweiz sterben jährlich rund 1’000 Menschen durch Suizid – und bei Jugendlichen ist es sogar die zweithäufigste Todesursache. Deshalb wurde aus dem Berner Kantonsparlament eine überparteiliche Motion für eine stärkere Suizid-Prävention im Kanton Bern eingereicht. Die Forderungen an den Regierungsrat: Die Erarbeitung einer kantonalen, direktionsübergreifenden Gesamtstrategie und weiter sollen die Versorgungslücken analysiert und geschlossen werden.

Für die Sprecherin der Motion, der SP-Parlamentarierin, Valentina Achermann, sei es schön, dass der Regierungsrat die Problematik erkannt habe. Allerdings empfiehlt der Regierungsrat die beiden Punkte in ein Postulat umzuwandeln. Für sie reiche das aber nicht aus, sagt sie gegenüber Radio BeO.

Beim dritten Punkt geht es schliesslich um das Monitoring, bei welchem der Regierungsrat aus Kosten-/Nutzengründe die Ablehnung empfiehlt. Aber auch hier wollen die Motionär*innen weiter auf ihrem Standpunkt beharren. Als nächstes wird die Motion nun im Kantonsparlament diskutiert, welches dann auch entscheidet wie es mit der Vorlage weiter geht.

(text:jkä/symbolbild:pexels)