21 Juni 2026

Rund 170’000 Personen am Berner Stadtfest

Rund 170’000 Besucherinnen und Besucher, begeisternde Konzerte, eine spektakuläre Drohnenshow und unzählige Begegnungen: Das BÄRNER STADTFESCHT 2026 hat Bern während drei Tagen in eine einzige Festbühne verwandelt. Unter dem Motto «Üsi Stadt. Üses Fescht.» feierte die Bevölkerung ein friedliches, vielfältiges und generationenübergreifendes Fest mitten im Herzen der Bundesstadt.

Vom 19. bis 21. Juni 2026 wurde die Berner Innenstadt zum Treffpunkt für Menschen aus der ganzen Region. Auf mehreren Bühnen und zahlreichen Festplätzen erlebten die Gäste ein vielfältiges Programm aus Musik, Kultur, Kulinarik und Begegnungen. Bereits am Freitagabend sorgten mehrere Konzerte und die Premiere der Drohnenshow für eine eindrückliche Festatmosphäre. Über das gesamte Wochenende hinweg füllten Zehntausende Menschen die Gassen, Plätze und Terrassen der Altstadt – total waren es schätzungsweise gegen 170’000. «Das BÄRNER STADTFESCHT gehört den Menschen dieser Stadt. Genau dieses Gefühl war während drei Tagen überall spürbar. Die Menschen haben gemeinsam gefeiert, gelacht, getanzt und Bern von seiner schönsten Seite gezeigt», sagt OK-Präsident Yves Schott.

Musikalische Vielfalt begeistert
Das musikalische Programm bot zahlreiche Höhepunkte. Auf den Bühnen standen nationale Grössen ebenso wie aufstrebende Berner Künstlerinnen und Künstler. Besonders die Auftritte von Traktorkestar feat. Stephan Eicher, Steiner & Madlaina, Nickless, SPAN, Da Cruz, Open Season, Veronica Fusaro und die Fischermätteli Hood Gang sorgten für grosse Publikumsaufmärsche und emotionale Momente. Ein besonderes Zeichen setzte zudem der BÄRNsong-Wettbewerb: Die Gewinnerinnen und Gewinner präsentierten ihre Songs live auf der Münsterplattform und zeigten eindrücklich, wie kreativ und vielfältig die Berner Musikszene ist.

Drohnenshow als Publikumsmagnet
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte die erstmals durchgeführte Drohnenshow über der Bundesterrasse. Je gegen 9000 Besucherinnen und Besucher verfolgten die vier Vorstellungen, bei denen rund 300 Drohnen eindrückliche Bilder über dem Bundeshaus in den Nachthimmel zeichneten. Die Kombination aus innovativer Technologie, regionalen Motiven und nachhaltiger Inszenierung machte die Show zu einem der meistdiskutierten Programmpunkte des Wochenendes.

Gut vorbereitet durch heisse Festtage
Die hochsommerlichen Temperaturen stellten an allen drei Tagen besondere Anforderungen. Das OK hatte frühzeitig ein umfassendes Hitzekonzept umgesetzt: zusätzliche Trinkwasserstellen, Schattenplätze, kostenlos zugängliche Wasserstationen sowie eine eng getaktete Zusammenarbeit mit dem Sanitätsdienst. Zudem wurde das Wasserspiel auf dem Bundesplatz während mehreren Stunden in Betrieb genommen. Gerade die Kids nutzen die willkommene Gelegenheit sich abzukühlen. Dank dieser Vorkehrungen blieben hitzebedingte Zwischenfälle die Ausnahme – ein Beleg dafür, wie wichtig vorausschauende Planung bei Grossanlässen im Sommer ist.

Fest für alle Generationen
Ob Familienangebote, Vereinsaktivitäten, Kulinarik-Ständen, Strassenkunst oder Konzerte: Das BÄRNER STADTFESCHT brachte Menschen unterschiedlichster Hintergründe und Generationen zusammen. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Vereinen, Kulturschaffenden, Partnerorganisationen und Freiwilligen, die das Fest mit ihrem Engagement erst möglich machten. Mehr als 200 Helferinnen und Helfer leisteten während rund 500 Einsätzen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Anlasses. Unterstützt wurden sie von 49 Partnerinnen und Sponsoren sowie den städtischen und kantonalen Behörden.

Friedliche Stimmung und positives Fazit
Aus Sicht der Organisatoren verlief das Fest äusserst friedlich. Die Sicherheits-, Awareness- und Sanitätsorganisationen verzeichneten über das gesamte Wochenende hinweg nur wenige nennenswerte Zwischenfälle. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen funktionierte hervorragend. «Ein Anlass dieser Grösse ist nur möglich, wenn viele Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Unser Dank gilt den Besucherinnen und Besuchern, den Helferinnen und Helfern, den Partnern, den Behörden, den Einsatzkräften und allen, die dieses Fest mitgetragen haben», sagt Yves Schott.

(text:pd/bild:zvg bernerstadtfest, michelle schmid)