Steffisburg prüft Einbezug von Jugendarbeit bei Bauprojekten
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(02:27)
In Steffisburg soll die Jugend künftig mehr Platz erhalten. Ein Vorstoss von SP und Grünen fordert, dass bei Schulraumplanungen konsequent Räume für die offene Jugendarbeit mitgedacht werden. Der Gemeinderat signalisiert Unterstützung.
Das Problem ist nicht neu, aber drängend: In Steffisburg sind bewährte Treffpunkte für Jugendliche verschwunden. Die Folge: Junge Menschen weichen oft auf Schulhausplätze aus, wo jedoch klare Strukturen und Rahmenbedingungen fehlen. SP-Parlamentarier Sebastian Rüthy, der das Postulat eingereicht hat und selbst als Jugendarbeiter tätig ist, kennt die Situation aus erster Hand: „Ich bin beruflich selbst als Jugendarbeiter tätig und habe diverse Male mitbekommen, dass Jugendlichen einfach der Raum fehlt, wo sie sich niederschwellig treffen können.“
Die Antwort des Gemeinderates fällt positiv aus. Er räumt ein, dass die Bedürfnisse der Jugend bei Neubauten oder Erweiterungen von Schulraum bisher tatsächlich zu wenig im Fokus standen. Er geht sogar einen Schritt weiter und schlägt vor, die Forderung auf alle Projekte auszuweiten, die Gemeinde-Liegenschaften betreffen. Nun muss sich der GGR mit der Forderung auseinandersetzen.
(text:tki/bild:beo)