Bewilligung für Neubau Aarehafen im Marzili
Gegen das Baugesuch für die Realisierung der neuen Auswasserungsstelle für die Aareböötli mit neuer Fussgängerbrücke und weiteren Umgebungsarbeiten im Marzili Bern gingen während der öffentlichen Bekanntmachung sieben Einsprachen ein, darunter auch Kollektiveinsprachen. Die Einsprachen betrafen einerseits Befürchtungen zusätzlicher Lärm- und Abfallbelastung sowie Beeinträchtigungen der Fauna und Flora, andererseits wurden Bedenken betreffend die Aufhebung von Parkplätzen und zu den Investitionen geäussert. Im Laufe des Baubewilligungsverfahrens konnten diverse Unklarheiten ausgeräumt werden, was auch den Rückzug von Einsprachen zur Folge hatte. Die verbliebenen Einsprachen wurden vollumfänglich als öffentlich-rechtlich unbegründet beurteilt.
Das grosse Bauvorhaben an der Aare erforderte eine umfassende naturschutzrechtliche Auseinandersetzung. Letztlich äusserten sich alle involvierten Behörden positiv zum Bauvorhaben. Gesamthaft entspricht das Bauvorhaben den gesetzlichen Bestimmungen.
Dieser Bauentscheid kann bei der kantonalen Bau- und Verkehrsdirektion angefochten werden.
Noch pendent, im Rahmen der Gesamtsanierung des Marzilibads, ist das Baubewilligungsverfahren betreffend den Abbruch und den Neubau weiterer Infrastrukturbauten wie das Hauptgebäude mit Gastronomienutzung, das Betriebsgebäude mit Werkstatt sowie die Erneuerung der Unterflur-Recyclinganlage.
(text:pd/bild:pg)