31 Januar 2021

Zenh├Ąusern und Simonet nach dem grossen Umsturz auf dem Podest

Zwei Schweizer sind im zweiten, von grossen Umst├╝rzen gepr├Ągten Slalom in Chamonix die grossen Gewinner. Ramon Zenh├Ąusern und Sandro Simonet werden hinter Henrik Kristoffersen Zweiter und Dritter.

Was war das f├╝r ein verr├╝cktes Rennen an diesem Sonntag in Chamonix. Dass die mit viel Salz pr├Ąparierte Piste den Belastungen aller 30 Finalisten nicht w├╝rde standhalten k├Ânnen, war zum vornherein klar. Dass die Schlussrangliste im Vergleich zum Klassement nach dem ersten Lauf aber ein derart anderes Gesicht bekommen w├╝rde, war nicht erwartet worden.

Zenh├Ąusern hatte nach dem ersten Durchgang an 11. Stelle gelegen, am Ende hatte er sein Resultat vom Vortag wiederholt. Es war der dritte Podestplatz des Zwei-Meter-Manns in diesem Winter. Kurz vor Weihnachten hatte er den Auftakt in Alta Badia f├╝r sich entschieden.

Erstmals bei einer Siegerehrung dabei war Sandro Simonet. Der B├╝ndner, der als bisheriges Bestergebnis im Weltcup den 8. Rang im Slalom vor knapp drei Jahren in Kranjska Gora ausgewiesen hatte, nutzte die Gunst der Stunde und schl├╝pfte in die Rolle, die tags zuvor Luca Aerni so brillant gespielt hatte.

Simonet hatte sich als Letzter f├╝r den zweiten Durchgang qualifiziert, mit einem Hundertstel Vorsprung auf den 31. Platz. Der B├╝ndner fuhr wie Aerni ├╝berlegene Bestzeit und machte den Rekordsprung von 27 Pl├Ątzen im Schlussklassement. Simonet erf├╝llte damit als sechster Schweizer Slalom-Fahrer auch die Vorgaben f├╝r eine Selektion f├╝r die Weltmeisterschaften in Madonna di Campiglio.

Zwei Schweizer Slalom-Fahrer im Weltcup unter den ersten drei – das hatte es zuvor erst ein einziges Mal gegeben. Das war im Dezember 1978 gewesen, als Martial Donnet und Peter L├╝scher in Madonna di Campiglio einen Doppelerfolg gefeiert hatten.

Aerni, am Sonntag als Vierter der bestklassierte Schweizer im ersten Lauf, fiel auf der arg ramponierten Piste auf den 17. Platz zur├╝ck. Daniel Yule setzte die Serie von entt├Ąuschenden Resultaten mit dem 18. Rang fort. Marc Rochat rutschte wie tags zuvor nach einer starken ersten Fahrt im Schlussklassement zur├╝ck. Dem Waadtl├Ąnder blieb der 21. Rang.

Dem Ansturm von Zenh├Ąusern und Simonet vermochte einzig Kristoffersen zu widerstehen. Der schon nach dem ersten Lauf f├╝hrende Norweger feierte nach seinem Erfolg in Madonna di Campiglio seinen zweiten Slalom-Sieg in diesem Winter, der f├╝r ihn bisher gr├Âsstenteils nicht nach seinen W├╝nschen verlaufen ist.

 

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