17 M├Ąrz 2021

Tiefstand bei h├Ąngigen Asylgesuchen

Im Februar 2021 sind in der Schweiz 812 Asylgesuche eingereicht worden. Das sind ein Viertel weniger als im gleichen Monat des Vorjahres. Die h├Ąngigen Asylgesuche nach altem Recht erreichten einen neuen Tiefststand.

Die altrechtlich h├Ąngigen Asylgesuche erreichten im Februar 2021 mit 252 F├Ąllen einen neuen Tiefststand, wie das Staatssekretariat f├╝r Migration (SEM) am Mittwoch mitteilte. Zum Vergleich: w├Ąhrend der Fl├╝chtlingskrise gab es im Februar 2016 fast 32’000 h├Ąngige Asylf├Ąlle.

Innert Jahresfrist sank die Zahl der eingereichten Gesuche im Februar 2021 um 24,2 Prozent auf 812. Im Februar 2020 waren noch 1071 Asylgesuche gestellt worden. Gegen├╝ber Januar 2021 ging die Zahl der Gesuche um 2,4 Prozent zur├╝ck.

Die wichtigsten L├Ąnder der Gesuchstellenden waren Eritrea mit 141 Gesuchen, Afghanistan mit 123, die T├╝rkei mit 95, Syrien mit 63 sowie Algerien mit 58 Gesuchen.

Im Februar hat das SEM insgesamt 1260 Asylgesuche erledigt. 247 Mal f├Ąllte es einen Nichteintretensenscheid. 423 Personen erhielten Asyl und 297 wurden im Rahmen der erstinstanzlichen Erledigung vorl├Ąufig aufgenommen. Erstinstanzlich h├Ąngig waren 3270 Gesuche, 309 weniger als im Vormonat.

202 Personen haben die Schweiz im Februar kontrolliert verlassen oder wurden in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat zur├╝ckgef├╝hrt. Gleichzeitig wurden 46 Personen von anderen Dublinstaaten in die Schweiz ├╝berstellt.

Im Januar kamen zudem 84 Gefl├╝chtete im Rahmen des Resettlement-Programms in die Schweiz. Das Im Mai 2019 vom Bundesrat verabschiedete Konzept sieht die Aufnahme von bis 1600 besonders Schutzbed├╝rftigen in den Jahren 2020 und 2021 vor.

(text:sda/ad/bild:pixapay)