26 August 2021

YB trifft auf Villarreal, Manchester United und Atalanta

Villarreal, Manchester United und Atalanta Bergamo: Die Young Boys erwischen bei ihrer zweiten Teilnahme an der Champions League keine Hammergruppe, aber dennoch ein attraktives Los.

Aus dem ersten Topf hĂ€tte der Gegner Manchester City, Bayern MĂŒnchen, Chelsea oder AtlĂ©tico heissen können. Mögliche Kontrahenten aus dem noch etwas stĂ€rker besetzten zweiten Topf wĂ€ren Paris Saint-Germain, Liverpool, Barcelona, Juventus Turin oder Borussia Dortmund gewesen. Geworden ist es der Europa-League-Sieger Villarreal aus Topf 1 und der bereits von 2018 bekannte Gegner Manchester United aus Topf 2.

Mit Manchester United hatten es die Young Boys bereits bei der ersten Teilnahme vor drei Jahren zu tun. Zu einem Torerfolg reichte es den Bernern damals nicht; 0:3 verloren sie zuhause, 0:1 auswĂ€rts. Inzwischen mischt der englische Rekordmeister um die Mittelfeld-AnfĂŒhrer Paul Pogba und Bruno Fernandes auf dem nationalen Parkett wieder vorne mit. Die kostspieligen Sommer-NeuzugĂ€nge Jadon Sancho und RaphaĂ«l Varane verstĂ€rken das hochkarĂ€tig bestĂŒckte Team von Trainer Ole-Gunnar Solskjaer zusĂ€tzlich.

Klarer Aussenseiter ist der Schweizer Meister selbstredend auch gegen die beiden weiteren Gruppengegner, mit denen er sich noch nie in einem Pflichtspiel gemessen hat. In den zwei Partien gegen Atalanta Bergamo kommt es zur Begegnung mit dem Schweizer Internationalen Remo Freuler. Die Italiener von Trainer Gian Piero Gasperini sind keineswegs zu unterschÀtzen: 2020 wurden sie erst im Viertelfinal von Paris Saint-Germain gestoppt, 2021 erreichten sie unter anderem dank einem AuswÀrtssieg in Liverpool die Achtelfinals vor Ajax Amsterdam.

Die bekanntesten Akteure beim Europa-League-Sieger Villarreal sind die spanischen Internationalen Gerard Moreno und Pau Torres. Dass sich Villarreal im diesjĂ€hrigen Final der Europa League gegen Manchester United 11:10 im Penaltyschiessen durchsetzte, spricht ebenfalls fĂŒr die StĂ€rke der wohl etwas unterschĂ€tzten Iberer.

Die in Istanbul vorgenommene Auslosung hĂ€tte den Schweizer Serienmeister gleichwohl hĂ€rter treffen können. In der Gruppe A landeten aus den ersten drei Lostöpfen die aktuellen europĂ€ischen Schwergewichte Manchester City und Paris Saint-Germain sowie der Emporkömmling RB Leipzig, der 2020 bereits in den Halbfinals stand. In der Gruppe B treffen sich AtlĂ©tico Madrid und Liverpool, und auch in den Gruppen D (Inter Mailand und Real Madrid), E (Bayern MĂŒnchen und der FC Barcelona) und H (Titelverteidiger Chelsea und Juventus) kommt es frĂŒh zu Duellen zwischen Grossklubs.

Dem mit Lionel Messi, Sergio Ramos, Achraf Hakimi und Gianluigi Donnarumma noch einmal signifikant aufgewerteten Starensemble von Paris Saint-Germain bietet sich gegen Manchester City frĂŒh die Möglichkeit, sich fĂŒr die Niederlage in den diesjĂ€hrigen Halbfinals zu revanchieren. Ein vergleichsweise gĂŒnstiges Los erwischte die Schweizer Fraktion bei Borussia Dortmund. Gregor Kobel, Manuel Akanji und Co. bekommen es mit Sporting Lissabon, Ajax Amsterdam und Besiktas Istanbul zu tun.

Haris Seferovic muss sich mit Benfica Lissabon in der Gruppe mit Bayern MĂŒnchen, dem FC Barcelona und Dynamo Kiew behaupten. Der erste Spieltag der Gruppenphase steigt am 14./15. September, der Final findet am 28. Mai in St. Petersburg statt.

(text:sda/bild:unsplash)