10 Juni 2021

Von der Leyen sieht eine der schlimmsten Bildungskrisen wegen Corona

EU-KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen hat kurz vor dem G7-Gipfel deutlich mehr finanzielle UnterstĂŒtzung fĂŒr die Initiative globale Partnerschaft fĂŒr Bildung angekĂŒndigt. “Covid-19 hat zu einer der schlimmsten Bildungskrisen der Geschichte fĂŒr Kinder in der ganzen Welt gefĂŒhrt”, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum Gipfel der sieben grossen WirtschaftsmĂ€chte im englischen Cornwall. Etwa elf Millionen MĂ€dchen, von der Vorschule bis zur Sekundarschule, liefen Gefahr, nicht in die Schule zurĂŒckzukehren, was schwerwiegende Folgen fĂŒr ihr Leben nach sich ziehe. “Wir wissen, dass insbesondere MĂ€dchen und junge Frauen durch die Pandemie gefĂ€hrdet sind”, sagte sie.

Nach Angaben von der Leyens wird die EU-Kommission deswegen ihren Beitrag fĂŒr die Initiative globale Partnerschaft fĂŒr Bildung um 32 Prozent erhöhen. Im Zeitraum von 2021 bis 2027 solle ein Gesamtbetrag in Höhe von 700 Millionen Euro fliessen, sagte sie.

Die Globale Partnerschaft fĂŒr Bildung ist ein Zusammenschluss von Geber- und EntwicklungslĂ€ndern sowie internationalen staatlichen und nicht staatlichen Organisationen, Stiftungen und der Privatwirtschaft. Sie strebt an, allen Kindern auf der Welt den Zugang zu hochwertiger und kostenfreier Grundbildung zu ermöglichen.

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten kommen ab diesem Freitag in Cornwall zusammen. Zu der Gruppe gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Japan, Grossbritannien, Frankreich und Italien. Die EU ist als Institution vertreten.

(text:sda/bild:unsplash)