24 März 2021

Verheerendes Hochwasser in Australien fordert erstes Todesopfer

Bei den verheerenden Ăśberschwemmungen im SĂĽdosten Australiens hat es ein erstes Todesopfer gegeben. Ein Mann sei im Nordwesten von Sydney in seinem Auto von den Fluten ĂĽberrascht worden und tot in dem Fahrzeug entdeckt worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Die Premierministerin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, sagte im Parlament, es sei „schlicht ein Wunder“, dass es zuvor angesichts der katastrophalen Lage keine Toten gegeben habe.

Tagelanger Starkregen hatte in den vergangenen Tagen zur Evakuierung ganzer Ortschaften geführt. Häuser, Strassen und Felder versanken in den Fluten, viele Australier haben all ihren Besitz verloren.

Trotz Wetterbesserung und blauem Himmel in Teilen der Region gaben die Behörden noch keine Entwarnung. „Wir sind noch nicht ĂĽber den Berg“, sagte Berejiklian vor Journalisten. Die Pegelstände vieler FlĂĽsse stiegen weiter an, und fĂĽr weite Gebiete seien noch Evakuierungsanordnungen möglich, die viele Tausend Menschen betreffen könnten. Ein solches Hochwasser „haben wir seit 50 Jahren und in manchen Teilen seit 100 Jahren nicht erlebt“, so die Politikerin.

Seit dem Wochenende seien etwa 24 000 Menschen in Sicherheit gebracht worden, berichtete die Nachrichtenagentur AAP. Der Meteorologiebehörde zufolge war der Höchststand des Wassers in einigen Gemeinden noch nicht erreicht. Während in manchen Gebieten die Aufräumarbeiten begannen, „wird das Leben fĂĽr viele Menschen fĂĽr eine lange Zeit nicht normal werden“, sagte Berejiklian.

(text:sda/bild:pixabay)