22 August 2021

„Henri“ trifft auf US-K├╝ste in Rhode Island

Der Tropensturm „Henri“ hat am Sonntagmittag (Ortszeit) die Nordostk├╝ste der USA erreicht und heftige Regenf├Ąlle mitgebracht. Das US-Hurrikanzentrum NHC meldete, dass der Sturm nahe der Stadt Westerly im Bundesstaat Rhode Island auf die K├╝ste getroffen sei und dabei Geschwindigkeiten von rund 95 Stundenkilometer erreicht habe. Rhode Islands Gouverneur Dan McKee hatte am Morgen „schwere Auswirkungen hoher Windst├Ąrken, Stromausf├Ąlle und ├ťberschwemmungen“ erwartet.

„Henri“ war zuvor zu einem Tropensturm heruntergestuft worden. Die maximale Windgeschwindigkeit lag laut NHC niedriger als noch einige Stunden zuvor. Nach dem Auftreffen auf Land werde seine St├Ąrke aller Voraussicht zudem nach weiter nachlassen, hiess es in einem Lagebericht. Eine Hurrikan-Warnung war f├╝r Long Island, Rhode Island und Connecticut in Kraft.

Betroffen von Sturmfluten k├Ânnten die vor der US-Metropole New York liegende Insel Long Island sowie Teile von Massachusetts, Rhode Island und Connecticut sein. Warnungen vor ├ťberschwemmungen waren in verschiedenen Dringlichkeitsstufen f├╝r mehr als 35 Millionen Menschen ausgerufen worden.

Schon in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) hatten erste Regenausl├Ąufer von „Henri“ den Bundesstaat New York und andere US-Staaten im Nordosten erreicht. In New York City musste wegen eines schweren Gewitters ein Grosskonzert zum erhofften Ende der Corona-Pandemie im Central Park mit Dutzenden Stars abgebrochen werden.

(text:sda/bild:unsplash)