16 Februar 2021

Tiefere Managerl├Âhne bei kantonsnahen Betrieben gefordert

Der Regierungsrat soll sich f├╝r eine generelle Senkung der Verg├╝tungen an Gesch├Ąftsleitungs- und Verwaltungsratsmitglieder von kantonalen Beteiligungsgesellschaften einsetzen. Dies fordert die Gesch├Ąftspr├╝fungskommission (GPK) des Grossen Rates. Eine entsprechende Planungserkl├Ąrung hat sie heute Dienstag ver├Âffentlicht.

Ausl├Âser f├╝r die Diskussion war der Gesch├Ąftsbericht 2018 der BKW inklusive dem Verg├╝tungsbericht und der Orientierung ├╝ber den Lohnanstieg der CEO der BKW AG.

Das Parlament bestellte darauf beim Regierungsrat einen Bericht, der im vergangenen November publiziert wurde. Der Regierungsrat forderte die staatsnahen Betriebe darin zur Zur├╝ckhaltung bei den Chefl├Âhnen auf.

Zugleich machte er deutlich, dass er ┬źmarktorientierte┬╗ Verg├╝tungen f├╝r die F├╝hrungsorgane durchaus f├╝r angemessen halte. Die Einf├╝hrung einer fixen Obergrenze f├╝r Chefl├Âhne lehnte er ab.

Der Gesch├Ąftspr├╝fungskommission geht das zu wenig weit, wie sie am Dienstag deutlich machte. Ihrer Meinung nach reicht es nicht, von den staatsnahen Betrieben Zur├╝ckhaltung zu erwarten. Konkret sollten sich die Verg├╝tungen am Durchschnitt in der jeweiligen Branche orientieren.

Mit Kritik an der Berner Regierung h├Ąlt die GPK nicht zur├╝ck: Das Thema ┬źNebenbesch├Ąftigungen von Gesch├Ąftsleitungsmitgliedern┬╗ werde darin ausgeblendet. Auch hier sei der Regierungsrat gefordert: Er sollte sich daf├╝r einsetzen, dass die Verwaltungsr├Ąte entsprechende Regelungen festlegten.

Das Kantonsparlament wird in der Fr├╝hlingssession im M├Ąrz ├╝ber die Forderung befinden. Der Grosse Rat wird sich dannzumal mit einem Bericht der Regierung zum Thema befassen.

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