22 Oktober 2021

Thun: Weichenstellung f├╝r Verkehr des rechtes Thunerseeufers

Die Kommission Wirtschaft des Entwicklungsraums Thun (ERT) hat sich an der letzten Sitzung unter anderem mit der Verkehrssituation am rechten Thunerseeufer befasst. Die Kommission ist f├╝r die Erarbeitung der Agglomerationsprogramme Siedlung und Verkehr f├╝r die Agglomeration Thun zust├Ąndig. Die anwesenden Gemeindepr├Ąsidentinnen und Gemeindepr├Ąsidenten aus der Agglomeration Thun sind sich bewusst, dass in Bezug auf kurz- und mittelfristige Verbesserungsmassnahmen bereits ein Verfahren unter Federf├╝hrung des Kantons Bern im Gang ist (┬źRunder Tisch Thuner Innenstadtverkehr┬╗. Die Gemeindepr├Ąsidentinnen und Gemeindepr├Ąsidenten wollen aber erreichen, dass dar├╝ber hinaus auch die Weichen f├╝r regional abgest├╝tzte langfristige L├Âsungen gestellt werden.

Sie stimmten deshalb einem Antrag des Vorsitzenden, des Thuner Stadtpr├Ąsidenten Raphael Lanz, zu. Damit soll ein spezialisiertes B├╝ro das weitere Vorgehen aufzeigen, das notwendig ist, um ein Infrastrukturprojekt in das n├Ąchste Agglomerationsprogramm des Bundes aufnehmen zu k├Ânnen. Konkret soll erarbeitet werden, welche Beschl├╝sse daf├╝r notwendig sind, welche Meilensteine damit verbunden sind und welche Kosten dabei anfallen. ┬źUns ist bewusst, dass dies kurzfristig gesehen die Probleme nicht l├Âst. Wir m├╝ssen aber zwingend jetzt erste Pfl├Âcke f├╝r eine langfristige, nachhaltige und insbesondere finanzierbare L├Âsung einschlagen┬╗, sagt Raphael Lanz als Vorsitzender der Kommission Wirtschaft. Die Aufnahme in das n├Ąchste Agglomerations-programm ist Voraussetzung daf├╝r, dass sich der Bund allenfalls an den Kosten beteiligt. Umgesetzt werden die Massnahmen aus dem Agglomerationsprogramm 5 fr├╝hestens ab 2028.

(text:pd/bild:beo)