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Thun: Schüsse auf Ex-Freundin: Täter bleibt in Untersuchungshaft

Das Bundesgericht hat die Entlassung eines Mannes aus der Untersuchungshaft abgelehnt, der Ende Januar in Thun mehrere Schüsse auf seine Ex-Partnerin abgab. Obwohl der Mann die Tat zugegeben hat, gehen die Lausanner Richter von Verdunkelungsgefahr aus. Unklar sei nach wie vor, ob der Mann mit der Absicht geschossen habe, seine Ex-Freundin zu verletzen oder zu töten, schreibt das Bundesgericht in einem am Dienstag veröffentlichten Urteil. Aus diesem Grund sei es zentral, dass der Täter das Opfer, die gemeinsame siebenjährige Tochter und eine Zeugin der Tat nicht beeinflussen könne. Der Täter wurde schon mehrmals verurteilt – unter anderem wegen Drohungen. Deshalb bestätigt das Bundesgericht die Sicht des Obergerichts Bern, wonach dem Mann zuzutrauen sei, dass er nicht davor zurückschrecke, zu seinen Gunsten auf Personen Druck auszuüben. Dafür spricht laut Bundesgericht auch eine Vorbestrafung wegen mehrfach begangener Irreführung der Rechtspflege. Dem Mann droht auf jeden Fall eine Landesverweisung, da sowohl die gestandene schwere Körperverletzung als auch die vorsätzliche Tötung unter die Katalogtaten der strafrechtlichen Landesverweisung fallen.