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Thun: OL-Läufer Florian Schneider schreibt über seine Depressionen

Das Gefühl, das der Thuner Orientierungsläufer Florian Schneider nach dem Gewinn der Gold- und Silbermedaille an den Juniorenweltmeisterschaften im 2013, fühlte, löste eine Sucht bei ihm aus. Eine Sucht nach noch mehr Erfolgen. Er trainierte hart weiter, wurde aber durch Verletzungen oft zurückgeworfen. Weil ein Profileben im OL nicht genug Geld zum Überleben generiert, arbeitete Florian Schneider nebenbei als Ingenieur. Stress bei der Arbeit, dazu die Rückschläge aus dem Sport, so kam es, dass Florian Schneider eines Tages bei sich in der Küche stand, ein Messer in der Hand hielt und sich dieses ins verletzte Knie stechen wollte…

Die Depression, in die auch Florian Schneider gerutscht ist, soll nicht weiter ein Tabuthema sein. Betroffene sollen nicht weiter das Gefühl haben, allein sein zu müssen. Aus genau diesem Grund hat sich Florian Schneider hingesetzt und ein Buch verfasst, das den Leser das Thema Depressionen näherbringt. Heute Abend findet die Buchvernissage statt.